Updates

Aktuell sammeln wir Zusagen über den Erwerb von (Solidar-) Genossenschaftsanteilen im Wert von insgesamt 550.000 € bis Mitte April. Dank Eurer Unterstützung haben wir dieses Ziel bislang zu

76.1 % erreicht

11.03.2024: Update März – Projekt WohnBar erreicht Phase 3!

Das Wichtigste vorab

Unserem Aufruf Genossenschaftsanteile zu kaufen, um die weitere Finanzierung des Hauskaufs einschätzen und realisieren zu können, sind viele Unterstützungszusagen gefolgt. Innerhalb von nur 10 Tagen sind bei uns bereits Zusagen für mehr als ein Drittel der notwendigen Summe an Genossenschaftsanteilen eingegangen. Dieser schnelle Zuwachs an weiterer finanzieller Unterstützung hat uns zuversichtlich gestimmt, sodass wir jetzt eine verbindliche Kaufoption vereinbaren wollen. Dies ist ein unfassbarer Erfolg, den wir Euch zu verdanken haben! Dank Eurer Zusagen für Spenden, Kredite und Genossenschaftsanteile haben wir in wenigen Monaten eine realistische Basis geschaffen, um das Haus zu erwerben und damit Wohnraum und LOTTA zu erhalten!  Vielen lieben Dank!

Phase 3: Finanzierung des Hauskaufs

Im nächsten Schritt geht es nun darum, die finanziellen Zusagen auch praktisch einzulösen, um im nächsten halben Jahr unseren Anteil am Kaufpreis auf unserem Konto zu haben und den Kauf zu vollziehen. Dies erfolgt auf verschiedenen Wegen.

1. Kredizusagen: Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen all diejenigen kontaktieren, die uns Privatkredite in Form von Absichtserklärungen zugesagt haben. Die Absichtserklärungen werden dann zunächst in bindende Verträge umgewandelt, bevor es dann zur Überweisung des Geldes kommt. Gerne könnt Ihr uns auch weiterhin mit Privatkrediten unterstützen. Füllt dafür bitte die Absichtserklärungen aus, woraufhin wir Euch einen entsprechenden Vertrag zuschicken werden. Sollte der Hauskauf doch nicht zustande kommen, werden die Verträge an Euch zurückgesandt sowie eingezahltes Geld umgehend zurück überwiesen.

2. Genossenschaftsanteile: Zeitnah werden wir außerdem alle kontaktieren, die das Formular für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen bei der WOGE e.G. ausgefüllt haben. Im nächsten Schritt werdet Ihr von uns den Beitrittsantrag zur WOGE e.G. erhalten, um mit der Genossenschaft den bindenden Vertrag einzugehen. Mitte April wird es eine Genossenschaftsversammlung der WOGE e.G. geben, auf der über unser Projekt debattiert und eventuell schon abgestimmt wird. Je mehr ausgefüllte Beitrittsanträge mit Genossenschaftsanteilen wir bis dahin haben, umso wahrscheinlicher wird eine geschlossene Zustimmung für unser Projekt! Obwohl wir bereits einen soliden Teil des Geldes zugesagt bekommen haben, fehlen noch weitere Teile. Etwas mehr als 250 000 € sind noch zu vergeben. Hier ist uns noch einmal wichtig zu betonen, dass Genossenschaftsanteile in verschiedener Höhe erworben werden können, mindestens jedoch in Höhe von 500 €. Aufgrund der anstehenden Versammlung im April, auf der über die Vergabe der Anteile endgültig entschieden wird, bitten wir um weitere Zusagen für Genossenschaftsanteile bis Mitte April! Erst nach erfolgter Generalversammlung werden die Anträge beschieden und dann nach Zustimmung abgebucht.

3. Spenden: Aktuell können wir technisch noch keines der Lastschriftverfahren, die Ihr auf den Spendenformularen ausgefüllt habt, in die Wege leiten. Sobald dies möglich ist, werden wir die zugesagten Spenden einziehen. Wir werden Euch vorab nochmal einzeln darüber informieren. Ab sofort können auch Überweisungen auf unser Spendenkonto eingezahlt werden. Wenn Ihr also selber schon tätig werden wollt, zahlt Eure zugesagten Spenden gerne auf unser Konto ein:

Auftrag Südstadt e.V. i. Gründung

IBAN: DE37 3806 0186 5020 5620 15

BIC: GENODED1BRS

Gebt dazu bitte unbedingt Name und E-Mail Adresse auf der Überweisung an, sodass wir die Spende zuordnen können. So können wir Euch außerdem eine Spendenquittung schicken, die Ihr absetzen könnt, falls unser Verein als gemeinnützig anerkannt wird (ist beantragt).

Um das Projekt WohnBar zu realisieren, fallen neben dem Kaufpreis bereits jetzt weitere Kosten an, zum Beispiel Notar- und Anwaltskosten für die Erstellung von Gutachten sowie Verträgen. Hierfür greifen wir auf Spenden zurück, weshalb wir diese bereits jetzt gut gebrauchen können und uns über Spendenüberweisungen in jeglicher Höhe freuen! Einen vereinfachten Spendenlink richten wir auch bald ein.

Außerdem planen wir bald ein erstes Crowdfunding. Im langfristigen Verlauf stehen dann Sanierungen und damit verbundene Kosten an, für die wir auch zukünftig auf Spenden, vor allem durch Crowdfunding, angewiesen sind.

Soweit so gut!

Es ist großartig, dass wir bereits bis hierhin gekommen sind. Aber es geht weiter und gibt noch viel zu tun. Werbt gerne weiterhin in Euren Netzwerken, Verwandtschafts-, Bekannten- und Freund:innenkreisen für unser Projekt, meldet Euch bei Fragen und bleibt auf dem Laufenden!


26.02.2024Projekt “WohnBar”: Aktueller Stand zu den Verhandlungen und der Finanzierung

In aller Kürze die wichtigsten Infos im Überblick

Wir können das Haus kaufen. Allerdings ist der aufgerufene Kaufpreis deutlich über unserem ersten Gebot. Dies bedeutet erstens, wir mussten bereits kreativ werden und Kooperationspartner:innen finden. Zweitens bedeutet es, dass unser Finanzbedarf deutlich gestiegen ist.

Wie könnt ihr uns jetzt konkret unterstützen?

Wir benötigen jetzt bis Mitte März Zusagen von Personen, die im Mai Genossenschaftsanteile zeichnen würden. Wenn beispielweise 100 Personen je für 5000 Euro Genossenschaftsanteile zeichnen haben wir das notwendige Geld zusammen und können einen Vorvertrag zum Hauskauf unterzeichnen. Hier gehts zum Formular.

In aller Ausführlichkeit und mit Hintergründen

Wie wir bereits Ende Januar kommuniziert haben, waren wir Dank der finanziellen Basis, die wir in unserer ersten Projektphase erreicht haben, in der Lage, in Verhandlungen mit der Besitzerin zu treten. Die Grundsumme dafür baut auf euren Zusagen für Spenden und Privatkredite auf, für die wir wahnsinnig dankbar sind und die der Grundstein für die weiteren Schritte waren.  Nach einigen Gesprächen mit der Hausbesitzerin sind wir nun fähig, eine Zwischenbilanz zu ziehen, die wir mit euch teilen möchten. 

Kooperationen

Das Kaufgebot, mit dem unser Verein in die Verhandlungen gegangen ist, war leider nicht mit den finanziellen Vorstellungen der Verkäuferin zu vereinbaren. Uns wurde nun ein Kaufpreis genannt, der keine weitere Verhandlungsbasis nach unten erlaubt und eklatant über unserem ursprünglichen Gebot liegt. Um das Haus dennoch erwerben zu können, sind wir daher gezwungen, kreativ zu werden. Wir haben uns mit möglichen Kooperationspartner:innen an einen Tisch gesetzt. So sind wir aktuell im engen Austausch mit einem Sozialverband, mit dem wir über eine gemeinsame oder geteilte Nutzung des Hauses verhandeln. 

Außerdem haben sich die Gespräche mit der Genossenschaft WoGe e.G. über eine Zusammenarbeit weiter konkretisiert. Erste Infos dazu hatten wir ja bereits im vergangenen Update sowie auf der Informationsveranstaltung gegeben. Die WoGe e.G. ist eine kleine Kölner Genossenschaft, die 1998 aus der Bürgerinitiative „Nördliche Altstadt“ entstanden ist und unter deren Dach bereits drei Hausprojekte in Köln existieren. Gemeinsam möchten wir das Projekt WohnBar im Kartäuserwall 12 realisieren. 

Unterstützung

Wir befinden uns aktuell immer noch in Phase 2, den Verhandlungen. Damit wir mit der Hausbesitzerin einen Vorvertrag schließen können, sind wir nun nochmal auf eure Unterstützung angewiesen.

Auf Basis des aktuellen Kaufpreises und der bereits existierenden finanziellen Grundbasis aus Phase 1, brauchen wir weitere 500 000 € in Form von sogenannten Solidargenossenschaftsanteilen, um das Haus in Kooperation mit der WoGe e.G. kaufen zu können. Diese Solidargenossenschaftsanteile sind mit keinem Wohnrecht bzw. Anrecht auf eine Wohnung in einem der Häuser der WoGe e.G. verbunden, sondern dienen lediglich der solidarischen Mitfinanzierung des Projekts. Wie ansonsten bei Genossenschaftsanteilen auch üblich, ist das Geld weiter Besitz der Zeichner:in und mit einer Sperrfrist von max. zwei Jahren wieder kündbar. Wir bzw. die Woge e.G. kann dieses Geld als Eigenkapital im Kauf nutzbar machen.

Nächstes Ziel: 500 000 € in Solidargenossenschaftsanteilen bis Mitte März

Da in den Verhandlungen neben uns aktuell noch weitere Bieter:innen im Spiel sind, brauchen wir bis Mitte März schriftliche Zusagen über Solidargenossenschaftsanteile im Wert von 500 000 €. Tatsächlich steht und fällt damit die Entscheidung, ob wir unsererseits fähig sind, den Kaufvertrag einzugehen. Aus diesem Grund rufen wir hiermit alle interessierten Unterstützer:innen auf, uns das folgende Formular bis spätestens Mitte März postalisch (Auftrag Südstadt, Krefelder Wall 20, 50670 Köln) oder per E-Mail (mail@auftragsuedstadt.de) zukommen zu lassen. 

Perspektive

Auf Grundlage dieser Absichtserklärungen ist die finanzielle Realisierung auch unter den veränderten Bedingungen möglich. Erreichen wir die Zusagen von 500 000 €, so werden wir den geforderten Kaufpreis zusagen. Dann wird der Kauf über einen Vorvertrag abgesichert werden müssen, so dass wir für uns ab Mitte März in Phase 3 – die Finanzierung des Hauskaufs- übergehen werden. Konkret bedeutet dies, dass wir all diejenigen kontaktieren werden, die uns mit Zusagen unterstützt haben, um das Geld einzulösen. Die Genossenschaftsanteile würden im Falle des Falles im Mai vergeben und bezahlt werden. Solltet ihr Interesse daran haben, Solidargenossenschaftsanteile zu erwerben, so informiert euch auf der Homepage der Genossenschaft gerne näher über die WoGe e.G.

Bei Fragen stehen wir euch weiterhin gerne zur Seite. Ihr erreicht uns am besten per Mail, aber auch über Facebook oder Instagram. 

Wir sind sehr dankbar für die viele Solidarität und Unterstützung, die uns in so vielen verschiedenen Formen entgegengebracht werden!

Da der hiesige Aufruf von großer Relevanz für den weiteren Verlauf ist, freuen wir uns sehr, wenn ihr diesen in eurem Umkreis teilt, damit wir unser Ziel 500 000 € Solidargenossenschaftsanteile bis Mitte März erreichen!


26.01.2024Projekt “WohnBar”: Wir haben Phase 2 erreicht! – Weitere Unterstützung

Dank vielfältiger Unterstützung von Euch haben wir Zusagen für eine Grundsumme, mit der wir fähig waren, in Verhandlungen mit der Besitzerin zu treten. Vielen herzlichen Dank Euch dafür! Euer Interesse und Eure Unterstützung haben uns sehr viel Kraft gegeben.


Diese Woche gab es die ersten konkreteren Gespräche zwischen der Eigentümerin und unserem Verein Auftrag Südstadt e.V.i.G. Aktuell liegen die finanziellen Vorstellungen aber tatsächlich noch auseinander. Klar ist: beim stark sanierungsbedürftigen Zustand des Hauses können und wollen wir nur eine Summe bieten, zu der wir die soziale Struktur des Hauses erhalten können. Jenseits gewisser Grenzen, die andere Investor:innen vielleicht bieten könnten, würde sich ein Kauf nur rentieren, wenn die Mieten deutlich angehoben werden würden (bspw. infolge von Luxussanierungen), was einer Vertreibung der aktuellen Bewohner:innen gleich käme. Das wollen wir, genauso wie eine Vertreibung der LOTTA, verhindern und haben bei den Gesprächen mit der Eigentümerin gemerkt, dass auch sie die soziale Verantwortung dafür sieht. Wir hoffen, dass sich das in den weiteren Gesprächen niederschlägt und wir vielleicht sogar in recht kurzer Zeit zu einer Einigung kommen.
Weitere Unterstützung – Zusagen für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen
Dafür brauchen wir jetzt aber noch weitere finanzielle Unterstützung in Form von Spenden- und Kreditzusagen an den Verein.
Wir stehen in Gesprächen mit einer kleinen Kölner Genossenschaft, die 1998 aus der Bürgerinitiative Nördliche Altstadt entstanden ist und unter deren Dach bereits drei Hausprojekte in Köln existieren. Näheres zu der Genossenschaft hier.

Sofern der Hauskauf zustande kommt, gibt es daher nun auch die Möglichkeit, Absichtserklärungen über den Erwerb von Solidargenossenschaftsanteilen zu machen. Ein entsprechendes Formular findet ihr hier. Solidargenossenschaftsanteile wären in diesem Fall nicht mit einem Wohnrecht verbunden, sondern würden zur Finanzierung des Projektes dienen und sind selbstverständlich mit etwas längeren Sperrfristen (ein bis zwei Jahre) wieder kündbar, also rückzahlbar.
Wenn die Unterstützung weiter so gut läuft, wie auch bei unserer Info-Veranstaltung vergangenen Donnerstag, bei der 60 Leute waren, hoffen wir Euch nach Karneval weitere positive Nachrichten geben zu können.